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Hofchronik
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Hofchronik

Ein erster Beleg für Wörme liegt in einer schriftlichen Urkunde aus dem Jahre 1352 vor.
Weitere Urkunden aus dem 15. Jahrhundert (1431, 1437 und 1457) sowie etwa 31 Nachweise bis 1879 deuten fast alle auf die zwei heute noch bestehenden Höfe in Wörme hin.
Hof Nr. 1 befindet sich nachweislich seit Beginn des 17. Jahrhunderts in Familienbesitz, so dass heute die siebzehnte Generation auf dem Hof lebt. Der frühere Hofname "Ebelings" leitet sich aus dem Familiennamen Ebeling ab, der seit 1634 auf dem Hof geführt wurde. Durch Einheirat änderte sich 1937 der Name zu "Kröger".
Lange Zeit war der Hof ein rein landwirtschaftlicher Betrieb. Die günstige Oberflächengestaltung und zahlreiche Naturquellen sowie die vorbeifließende Seeve ermöglichten 1895 die Einrichtung der ersten privaten Forellenzucht in Norddeutschland. Durch weiteren Ausbau entstanden zwei — heute verpachtete —, überregional anerkannte Forellenzuchten.
Der landwirtschaftliche Betrieb auf dem Hof Kröger hat sich mittlerweile auf die Haltung von Pensionspferden spezialisiert. Die Pferde werden in modernen Außenboxen und Offenställen gehalten. Die ruhige Lage des Hofes, saftige Seevewiesen und ein hervorragendes Ausreitgelände direkt am Hof bieten beste Voraussetzungen für den Reitbetrieb.
Im Zuge der Sanierung historischer Hofgebäude wurde Ende der achtziger Jahre ein weiterer Betriebszweig, die Gästebewirtung, eingerichtet.
Im Rahmen der Gästebewirtung werden Speis' und Trank nach Tradition des Hofes und der Heide offeriert. Spezialitäten sind z. B. Heidschnuckenbraten und Buchweizenpfannkuchen mit der Wörmer Lachsforelle. Eine Bewirtung erfolgt nach vorheriger Anmeldung in z. Zt. zwei Gebäuden. Im Historischen Backhaus, in dem heute noch Brot, Butterkuchen und andere Spezialitäten im Lehmbackofen zubereitet werden, finden 15 bis 35 Personen Platz. Ausgrabungen des Helms-Museums deuten darauf hin, dass hier seit vielen Jahrhunderten Backöfen standen.
Die Hofscheune, 1767 von Anna Rebecca Ebeling erbaut, bietet Platz für 20 bis 70 Personen. Die Dreiständer-Scheune steht unter Denkmalschutz.
Beide Häuser bilden einen schönen Rahmen für Hochzeiten, Geburtstage und andere Familienfeiern sowie für Jubiläen, Betriebsausflüge u. ä.
Zur Sommerzeit steht die Große Scheune, erbaut 1936, für große Feste ( 100 bis 400 Personen ) zu Verfügung. Interessierten Gästen stehen Klaus-Detlef und Sonja Kröger sowie das Mitarbeiter-Team gerne zur Verfügung.


Ackerbau mit Pferd

Forellenzucht